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AQ bildet cybercrime-ermittler der polizei aus
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AQ Forensics und Experten schulen Cybercrime-Ermittler in operativer Blockchain-Forensik

Eine gemeinsame Fachschulung vermittelte einer Cybercrime-Einheit der Polizei praxisnahes Wissen zu Blockchain-Ermittlungen, Smart Contracts, Geldwäschemustern und digitaler Beweissicherung.

Die Bedeutung von Kryptowährungen in Cybercrime-Ermittlungen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Betrugsfälle, Wallet-Drainer, Investment Scams, Geldwäscheverfahren und die missbräuchliche Nutzung dezentraler Anwendungen stellen Ermittlungsbehörden zunehmend vor technische und operative Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund fand eine gemeinsame Fachschulung für eine Cybercrime-Einheit der Polizei statt. Gemeinsam mit spezialisierten Experten vermittelte AQ Forensics praxisnahes Wissen zu operativer Blockchain-Forensik, Smart-Contract-Analysen, Geldwäschemustern und digitaler Beweissicherung. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie moderne Krypto-Ermittlungen effizient, nachvollziehbar und belastbar durchgeführt werden können und welche Fähigkeiten Ermittler benötigen, um komplexe Blockchain-Sachverhalte richtig einzuordnen.

Hintergrund der Schulung

Krypto-bezogene Straftaten entwickeln sich zunehmend zu komplexen Ermittlungsverfahren mit internationalem Bezug. Öffentliche Blockchains erzeugen zwar umfangreiche Datenspuren, doch deren fachliche Interpretation erfordert technisches Verständnis, methodisches Vorgehen und praktische Erfahrung.

Wallet-Adressen zeigen Bewegungen digitaler Vermögenswerte, liefern jedoch nicht automatisch Antworten auf die entscheidenden Ermittlungsfragen. Welche Wallets stehen miteinander in Verbindung? Welche Vermögenswerte wurden wohin transferiert? Welche Rolle spielten Smart Contracts, dezentrale Anwendungen oder zentrale Plattformen? Und welche Spuren sind für die weitere Fallbearbeitung tatsächlich relevant?

Die Schulung wurde entwickelt, um Ermittlern genau dieses Verständnis zu vermitteln und Blockchain-Forensik nicht als reine Softwareanwendung, sondern als operative Ermittlungsdisziplin zu betrachten.

AQ bildet cybercrime-ermittler der polizei aus
Gemeinsame Schulung einer Cybercrime-Einheit der Polizei zu Blockchain-Forensik, Smart-Contract-Analysen und modernen Ermittlungsverfahren im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Praxisorientierter Fokus auf moderne Krypto-Ermittlungen

Der Schwerpunkt der Ausbildung lag auf der praktischen Fallbearbeitung und den Anforderungen, die sich im Ermittlungsalltag ergeben.

Dabei wurden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Analyse von Wallet-Strukturen und Transaktionsverläufen
  • Smart-Contract-Interaktionen und deren Bedeutung für Ermittlungen
  • Identifizierung typischer Geldwäschemuster
  • Chain Hopping, Bridges
  • Digitale Beweissicherung und Dokumentation
  • Entwicklung belastbarer Ermittlungsansätze

Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie aus einzelnen Blockchain-Datenpunkten ein nachvollziehbares Lagebild entsteht. Denn eine Transaktion allein liefert selten ausreichend Kontext. Erst die strukturierte Analyse von Wallet-Beziehungen, Smart-Contract-Interaktionen und Transaktionsmustern ermöglicht eine fundierte Einordnung komplexer Sachverhalte.

„Blockchain-Forensik beginnt dort, wo aus einzelnen Datenpunkten ein belastbarer Ermittlungsansatz entsteht.“

Die beteiligten Experten

Die Schulung vereinte unterschiedliche Fachbereiche moderner Blockchain- und Cybercrime-Ermittlungen.

Patrick Fodor brachte seine Erfahrung aus Smart-Contract-Sicherheit, operativer On-Chain-Analyse und der Untersuchung technischer Angriffsszenarien ein. Ein Schwerpunkt lag auf praxisnahen Übungen zur Analyse von Exploits, Smart-Contract-Interaktionen sowie Splitting- und Merging-Mustern in komplexen Geldflüssen.
Thomas Niedermayer Thomas Niedermayer, Data Scientist bei Iknaio Cryptoasset Analytics und Mitwirkender an GraphSense, vermittelte datengetriebene Ansätze zur Analyse komplexer Blockchain-Netzwerke und großskaliger Transaktionsstrukturen.
Markus Angermann , Geschäftsführer von Angermann IT-Services und Lehrbeauftragter für Smart-Contract-Entwicklung an der Fachhochschule St. Pölten, ergänzte die Ausbildung um die technische Perspektive auf Web3-Anwendungen, Smart-Contract-Risiken und dezentrale Systeme.
Albert Quehenberger , Gründer und CEO von AQ Forensics, brachte seine Erfahrung aus internationalen Blockchain-Ermittlungen, Asset-Tracing-Verfahren und der forensischen Analyse komplexer Kryptowährungsfälle ein.

Warum solche Schulungen zunehmend an Bedeutung gewinnen

Die technische Komplexität moderner Krypto-Fälle nimmt kontinuierlich zu. Täter nutzen verschiedene Blockchains, Smart Contracts, Cross-Chain-Bridges, dezentrale Protokolle und internationale Dienstleister, um Vermögenswerte zu bewegen oder deren Herkunft zu verschleiern.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Beweissicherung und fachliche Nachvollziehbarkeit. Ermittlungsbehörden benötigen daher nicht nur Zugriff auf Daten, sondern vor allem die Fähigkeit, diese Daten richtig zu interpretieren und in belastbare Ermittlungsansätze zu überführen.

Die Rolle von AQ Forensics

AQ Forensics unterstützt Unternehmen, Kanzleien, Finanzdienstleister, Behörden und Geschädigte bei der Analyse komplexer Blockchain-Sachverhalte und digitalen Vermögensbewegungen.

Im Rahmen dieser Schulung lag der Schwerpunkt auf dem Transfer praktischer Erfahrungen aus realen Ermittlungsfällen. Ziel war es, technische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und die Teilnehmer bei der Entwicklung eines strukturierten Ermittlungsverständnisses im Blockchain-Umfeld zu unterstützen. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass moderne Blockchain-Forensik weit über die Nutzung einzelner Analyseplattformen hinausgeht. Entscheidend sind methodisches Vorgehen, technische Einordnung und nachvollziehbare Dokumentation.

Einordnung und Ausblick

Die gemeinsame Schulung einer polizeilichen Cybercrime-Einheit zeigt die wachsende Bedeutung operativer Blockchain-Forensik im professionellen Ermittlungsumfeld.

Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Vermögenswerte werden Blockchain-Daten in immer mehr Verfahren zu einem relevanten Bestandteil der Beweisführung und Fallanalyse. Gleichzeitig steigt der Bedarf an praxisnaher Ausbildung, technischem Verständnis und interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung unterstreicht, dass Blockchain-Forensik heute nicht mehr als Nischenthema betrachtet werden kann. Sie entwickelt sich zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Cybercrime-Ermittlungen und digitaler Finanzanalysen.

Interesse an einer Fachschulung, einem Workshop oder einem Vortrag zu Blockchain-Forensik und Kryptowährungs-Ermittlungen?

AQ Forensics unterstützt Behörden, Unternehmen und Institutionen mit Schulungen, Workshops, Blockchain-Analysen und operativer Expertise.

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Über den Autor

Albert Quehenberger ist Gründer und Geschäftsführer der AQ Forensics GmbH sowie Spezialist für Blockchain-Forensik, Kryptowährungsermittlungen und digitale Vermögensanalysen. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in den Bereichen Intelligence, digitale Ermittlungen und Blockchain-Analyse unterstützt er Unternehmen, Banken, Rechtsanwälte, Behörden und Privatpersonen bei der Aufklärung von Krypto-Betrugsfällen, Asset Tracing und der Analyse komplexer Finanzströme auf öffentlichen Blockchains.

Seine berufliche Laufbahn umfasst mehr als sechs Jahre Tätigkeit im militärischen Nachrichtendienst, einen Masterabschluss der WU Executive Academy, Fachausbildungen für Gerichtssachverständige sowie die Ausbildung zum Wahlbeobachter nach den Standards der OSZE/ODIHR. Darüber hinaus ist er Mitglied des Expertenrats des European Institute for Future Generations (EIFG), ChangeNOW Ambassador und Berater für Web3-Bildungsprogramme in Äthiopien.

<a href="https://www.linkedin.com/in/albert-quehenberger-6791a3174/" target="_blank"> Albert Quehenberger</a>
Founder & CEO AQ Forensics

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