Kryptowährungen können bei Betrugsdelikten innerhalb weniger Augenblicke über Ländergrenzen hinweg transferiert werden – das erschwert die Strafverfolgung immens. AQ Forensics unterstützt mit forensischer Analyse und gerichtsfester Dokumentation, um Betrug, Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten aufzudecken.
EINSATZGEBIETE
Vorgehensweise
STEP-01
Datenerhebung & Extraktion aus der Blockchain
Wir extrahieren relevante Transaktionsdaten direkt aus der Blockchain, verifizieren diese und bereiten sie strukturiert auf.
STEP-02
On-Chain Analyse & Rekonstruktion der Zahlungsflüsse
Wir analysieren On-Chain-Transaktionen über verschiedene Blockchains (z. B. Bitcoin, Ethereum, BNB Chain u. a.) und rekonstruieren vollständige Transaktionsflüsse – auch über komplexe Ketten hinweg (bis zu 100.000 Hops).
STEP-03
Off-Chain Ergänzung & laufende Beobachtung
Neben Blockchain-Daten nutzen wir ergänzende Quellen wie Unternehmensregister, KYC-Datenbanken, Nachrichtendienste und Threat Intelligence. Verdächtige Wallets können auf Wunsch laufend überwacht werden, um spätere Bewegungen oder Transfers frühzeitig zu erkennen.
STEP-04
Forensische Berichtserstellung & Koordination
Die Ergebnisse dokumentieren wir in einem gerichtsfesten Bericht mit verständlicher Sprache und visuellen Darstellungen. Zusätzlich unterstützen wir bei der Übergabe der Ergebnisse an Strafverfolgungsbehörden und bereiten die Daten so auf, dass sie unmittelbar genutzt werden können.
ERSTKONTAKT / FALL SCHILDERN
FAQ
Was ist ein Blockchain-Bericht und wofür wird er genutzt?
Ein Blockchain-Bericht ist eine strukturierte, grafisch aufbereitete Dokumentation von Transaktionsflüssen digitaler Assets. Er macht komplexe Geldbewegungen nachvollziehbar und kann als Grundlage für Ermittlungsbehörden, Anwälte oder Versicherungen dienen – insbesondere dann, wenn eine klare Beweiskette und verständliche Darstellung erforderlich sind.
Was bedeutet „Krypto-Tracing“ konkret?
Krypto-Tracing beschreibt die forensische Nachverfolgung von Transaktionspfaden über mehrere Stufen hinweg – auch über verschiedene Blockchains. Dabei geht es nicht nur um einzelne Transaktionen, sondern um die Rekonstruktion vollständiger Flüsse, inklusive relevanter Zwischenstationen und Zusammenhänge.
Welche Blockchains können analysiert werden?
Typischerweise werden gängige Netzwerke wie Bitcoin, Ethereum oder BNB Chain berücksichtigt, je nach Fallkontext auch weitere. Entscheidend sind die verfügbaren Ausgangsdaten (Wallets/TXIDs) und die Frage, welche Netzwerke für den konkreten Zahlungsfluss relevant sind.
Wie belastbar sind die Ergebnisse für Verfahren in Österreich/Deutschland/Schweiz?
Ziel ist eine nachvollziehbare, forensische Dokumentation: klare Darstellung, Visualisierung, verständliche Erläuterung und strukturierte Beweiskette. Das erleichtert die Nutzung in professionellen Kontexten – etwa in Ermittlungen, zivilrechtlichen Auseinandersetzungen oder bei Versicherungen.
Bieten Sie auch Wallet-Monitoring an?
Ja, verdächtige Wallets können laufend überwacht werden, um spätere Bewegungen oder Transfers frühzeitig zu erkennen. Monitoring ist besonders dann relevant, wenn sich Transaktionen zeitversetzt fortsetzen oder wenn neue Aktivitäten beobachtet werden sollen.